Über mich

 

Beruflich

Zwischen 2006 und 2011 habe ich in Erlangen studiert: Buchwissenschaft im Hauptfach Magister, in den Nebenfächern Politische Wissenschaft sowie Neuere und Neueste Geschichte.

Der Buchwissenschaft bin ich auch weiterhin verbunden, denn mittlerweile sitze ich an meiner Doktorarbeit. Hier beschäftige ich mich mit Lesemotivation und Buchnutzung blinder Menschen.
Im November 2015 habe ich dafür eine Auszeichnung bekommen: das Stipendium der Erika Giehrl-Stiftung, Universität Erlangen-Nürnberg.

Neben der Doktorarbeit habe ich mich zwischen 2011 und 2012 zur Biographin ausbilden lassen. Dieses Angebot an der Akademie des Biographiezentrums hat mich ein großes Stück weiter gebracht. Nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weiß ich die beiden Dozenten Dr. Andreas Mäckler und Stefan Schwidder sehr zu schätzen.

Als Biographin möchte ich anderen Menschen helfen, indem ich ihnen zuhöre und mit ihnen rede. Gleichzeitig will ich versuchen, ihnen dadurch einen Weg zu ebnen, dass sich ihr Blick auf persönliche Krisen oder Konflikte verändert. In der Praxis habe ich allerdings schnell erkannt, dass diese Aufgabe noch weitere Qualifikationen erfordert. Damit ich meine Gesprächspartner besser an mögliche Antworten heranführen kann, erwerbe ich auch Kenntnisse in Psychologie.

So habe ich 2013 und 2014 weitere Kurse besucht, in Künstlerischer Biografiearbeit. Rainer Schnurre hat dieses Verfahren der Schreibtherapie über viele Jahre hinweg entwickelt, sodass er es jetzt kompetent an Interessierte weitergeben kann.
Außerdem habe ich bei Birgit Winter an Seminaren zu Karl R. Rogers teilgenommen. Der Psychologe Rogers erarbeitete die Klientenzentrierte Gesprächstherapie, die ich in ihren Kursen kennen lerne und durch praktische Übungen anwenden kann.

 

Privat

In meiner Freizeit gehe ich vor allem zwei Interessen nach: Sport und Literatur. Beim Schreiben kann ich beides miteinander verbinden. So arbeite ich an Büchern über einen Skispringer, einen Dart- oder auch einen Tennisspieler. Allerdings liegt hier noch vieles in der Schublade, weil solche Projekte eine Menge Recherche und Genauigkeit erfordern. Wie auch der historische Roman, der zu meinen größten Zielen gehört. Im Moment fühle ich mich noch nicht so weit. Und eine fehlerhafte Darstellung von Fakten oder den kleinen Dingen des Alltags in einer anderen Zeit zu liefern, passt nicht zu meinem Verständnis von guten Büchern. Oder auch zu meiner Auffassung von Arbeit. Wenn ich etwas mache, dann richtig.

Mein erstes Manuskript, das ich 1998 fertigstellte, ist eine Geschichte über die Fußball-Nationalmannschaft. 2006 konnte ich dann einen Fantasy-Band veröffentlichen. Der erste Roman, Süßer Wahnsinn, erschien 2010 im Thomas Rüger Verlag.

Vorhaben im Jahr 2016

Gemeinsam mit meinem Freund Oliver Dietrich verfolge ich das Ziel, einen Ratgeber zum Autorenmarketing zu schreiben.
Ich will außerdem ein Seminar über Autorencoaching besuchen.

Barrierefreiheit ist dann das nächste Thema, wo wir uns einarbeiten wollen. Denn oft sind Webseiten so aufbereitet, dass sehbehinderte Menschen nur schwer navigieren und die Inhalte kaum erfassen können.
Genauso interessiert uns die Frage, wie blinde Schüler oder Studenten die Literatur bekommen können, die sie zum Lernen so dringend brauchen.

2015

Zunächst habe ich geplant, dass ich Mitglied werde beim Verband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL). Und das ist mir auch gelungen, seit März bin ich dort mit dem Status einer Kandidatin eingetragen. Ich kann mich so besser vernetzen und als freie Lektorin bei ausgewählten Seminaren weiterbilden.

Außerdem wollte ich mein Wissen im Bereich Marketing vertiefen. Hierfür habe ich einen Lehrgang gewählt: Marketing- und Werbepsychologie – eine Einführung für freie Dienstleister im Medienbereich. Dieser wird bei Laudius im Fernstudium angeboten. Auch an der Universität, am Lehrstuhl für Buchwissenschaft habe ich bereits Seminare zum Thema Marketing besucht.

Im Sommersemester habe ich einen Kurs im Urheber- und Verlagsrecht wiederholt, damit ich mein Wissen in diesem Bereich überprüfe und aktualisiere. Der Rechtsanwalt Peter Lutz leitet diese Lehrveranstaltung bei der Erlanger Buchwissenschaft.

Und wie nutze ich als Leser die Literatur?

Matthias Dietrich hat sich bereit erklärt, das Interview mit mir zu führen. Ich danke dir dafür. Sie können unser Gespräch vom 30. März 2015 hier nachhören

 


Stand: Dezember 2015

Dokument wird laufend aktualisiert

Daniela Preiß